AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
von

ALEKSANDER KONSTANTINOV
Linien der Unendlichkeit

Red watercolor, 1992; Aleksander Konstantinov © Galerie am Lindenplatz

Sehr geehrte Kunstfreunde, liebe Gäste,

wir laden Sie herzlich ein zur Ausstellung "Linien der Unendlichkeit" des russischen Künstlers Aleksander Konstantinov (1953 - 2019) in die Galerie c.art in Dornbirn. Im Fokus dieser Schau stehen eine Auswahl seiner außergewöhnlichen grafischen Arbeiten, die wie feine architektonische Landkarten des Unsichtbaren wirken.

Konstantinov, geboren 1953 in Moskau, studierte zunächst Angewandte Mathematik – eine Prägung, die sein gesamtes künstlerisches Schaffen durchzieht. Erst in den 1980er-Jahren wandte er sich ganz der Kunst zu, doch die Logik von Strukturen, Systemen und geometrischen Ordnungen blieb sein roter Faden.

Besonders in seinen grafischen Blättern entfaltet sich diese Symbiose aus mathematischer Strenge und poetischer Leichtigkeit. Mit Tusche, Feder und feinsten Linien erschafft er filigrane, oft überbordende Geflechte: Städte ohne Häuser, Wälder ohne Bäume, Netzwerke aus Punkten und Strichen, die zu pulsierenden Organismen werden. Seine Zeichnungen wirken wie Partituren für eine unsichtbare Welt – zerbrechlich, präzise und von hypnotischer Schönheit.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl seiner seltenen grafischen Arbeiten aus den 1980er- bis 1990er-Jahren.

Diese besondere Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit zwischen der Galerie am Lindenplatz sowie Natalia Konstantinov und Julia Tulovsky. Ergänzt wird sie durch die Unterstützung von Wilhelm Otten, der das Werk des Künstlers über viele Jahre hinweg in Österreich bewahrt hat.


Einladung zur Ausstellung in der Galerie c.art

Aleksander Konstantinov
"Linien der Unendlichkeit"

am Samstag, den 11. April 2026, von 11.00 bis 14.00 Uhr
sind Sie und Ihre Freunde sehr herzlich eingeladen.
Natalia Konstantinov und Julia Tulovsky sind anwesend.

Ausstellungsdauer: 11. April bis 13. Juni 2026



Dear art lovers and guests,

We warmly invite you to the exhibition “Lines of Infinity” by the Russian artist Aleksander Konstantinov at the
c.art Prantl & Boch gallery in Dornbirn. This exhibition focuses on a selection of his extraordinary graphic works, which appear like delicate architectural maps of the invisible.


Konstantinov, born in Moscow in 1953, initially studied applied mathematics – an influence that permeates his entire artistic oeuvre. It was not until the 1980s that he turned his attention fully to art, yet the logic of structures, systems and geometric orders remained his guiding thread.

This symbiosis of mathematical rigour and poetic lightness unfolds particularly in his graphic works. Using ink, pen and the finest lines, he creates delicate, often exuberant interweavings: cities without houses, forests without trees, networks of dots and dashes that become pulsating organisms. His drawings appear like scores for an invisible world – fragile, precise and of hypnotic beauty.

The exhibition presents a selection of his rare graphic works from the 1980s to the 1990s.

This special exhibition has been organised in close collaboration between the Galerie am Lindenplatz and Natalia Konstantinov and Julia Tulovsky. It has been made possible with the support of Wilhelm Otten, who has preserved the artist’s work in Austria for many years.



 

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