
GEROLD TAGWERKER „fundus_XXX“
Unter dem Titel „fundus_XXX“ präsentiert Gerold Tagwerker in der Galerie c.art Arbeiten auf und mit Papier aus Werkreihen der letzten dreißig Jahre.
Die umfangreiche Auswahl der Arbeiten zeigt Tagwerkers vielfältige Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Medium der Zeichnung, der Druckgrafik und der Collage oder Assemblage. So unterschiedlich der Einsatz der Techniken Tagwerkers erscheint, ist das Papier als Träger und Ausgangsmaterial in ebenso unterschiedlicher Form allen Arbeiten gemein. In den Blättern aus den 1990er Jahren arbeitet Tagwerker zeichnerisch mit Kohle oder Tusche, verwendet Zirkel und verschiedene Schablonen als grafische Grundstrukturen seiner Bildkompositionen, um eine zeichnerische Handschriftlichkeit zu vermeiden, beginnt aber auch collageartigen Arbeiten mit Klebebändern auf Karton und Papier.
Ab den 2000er Jahren setzt er verschiedene Papiersorten und bedruckte Papiere aus alltäglichen Kontexten ein, die er überklebt, zerreisst, ausschneidet, faltet oder collagiert und zu bildhaften Assemblagen zusammenführt. Darunter finden sich Zeitungen mit Börsennotierungen und Arbeitsmarktsanzeigen, nostalgisch anmutende Durchschlags- und Kohlepapiere oder Registerkartons, Öl- und Pauspapiere oder Schallplattenhüllen, die alle als objekthaftes Ausgangsmaterial oder Bildträger eine eigene Narration und materialbestimnte Bedeutungsebenen mit sich bringen.
In den letzten Jahren hat Tagwerker mit schwarzem und silbernem Spraylack mit Gittern und Schablonen auf Transparentpapieren gearbeitet und leichte, schwebende Bildstrukturen entworfen. Allen Arbeiten liegt ein spielerischer Zugang des Künstlers zu Material und Technik, wie auch den daraus entstandenen Bildkompositionen zugrunde, die ironisch auf den formalen Bildkanon der Moderne referieren.
Die Präsentation erscheint in dichter Hängung, die wiederum als wandfüllende Assemblage ein Gestaltungsprinzip der Arbeiten Tagwerkers räumlich umsetzt und formale Querbezüge zwischen den Werkreihen aus drei Dekaden auf die Galeriewände collagiert und sichtbar werden lässt.

DIRK SALZ The Solo Show
Erstmalig kooperieren die renommierten Galerien, Galerie am Lindenplatz und Galerie c.art, um eine beeindruckende Ausstellung und Solo Show des bekannten deutschen Künstlers Dirk Salz zu präsentieren. Die Ausstellung findet in den Räumlichkeiten der Galerie c.art in Dornbirn statt.
Dirk Salz ist ein zeitgenössischer deutscher Künstler, der 1958 in Bochum geboren wurde. Seine Arbeiten sind bekannt für ihre minimalistischen und meditativen Qualitäten, wobei er sich intensiv mit der Wirkung von Farbe und Licht auseinandersetzt. Salz hat einen einzigartigen Stil entwickelt, der durch die Verwendung von Harzen und Pigmenten in seinen Gemälden charakterisiert ist. Diese Materialien erlauben es ihm, faszinierende Oberflächenstrukturen zu schaffen, die das Licht auf ungewöhnliche Weisen reflektieren und brechen.
Ein zentrales Thema in Salz' Werk ist die Wahrnehmung und die Reflexion. Seine Arbeiten fordern den Betrachter auf, über die eigene Wahrnehmung der Realität nachzudenken und sich bewusst mit dem visuellen Erlebnis auseinanderzusetzen. Die glänzenden, spiegelnden Oberflächen seiner Werke erzeugen eine Interaktion zwischen Werk und Betrachter, wobei letztere oft in den reflektierenden Flächen auftauchen. Diese Spiegelungseffekte verstärken das Gefühl der Tiefendimension und laden zu einer kontemplativen Betrachtung ein.
Salz hat im Laufe seiner Karriere an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen. Seine Werke wurden in renommierten Galerien und Museen präsentiert, darunter das Kunstmuseum Bochum und das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr. Zudem ist seine Kunst in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten. Seine internationalen Ausstellungen, unter anderem in den USA und Italien, unterstreichen die weltweite Anerkennung seines Schaffens.
Ein weiteres herausragendes Merkmal seiner Kunst ist die Serie von Arbeiten, die als "Layer Paintings" bekannt sind. Diese Werke bestehen aus mehreren Schichten von Harzen und Pigmenten, die übereinandergelegt werden, um eine tiefe, fast dreidimensionale Wirkung zu erzielen. Die Transparenz der Materialien und die sorgfältige Anordnung der Schichten schaffen ein Gefühl von Tiefe und Bewegung, das den Betrachter in seinen Bann zieht.
Dirk Salz' Kunstwerke sind nicht nur visuell beeindruckend, sondern auch intellektuell ansprechend. Sie fordern die Betrachter dazu auf, sich Zeit zu nehmen und die subtilen Veränderungen in Farbe und Licht zu beobachten, die sich je nach Betrachtungswinkel und Lichtverhältnissen ergeben. In einer schnelllebigen Welt bietet seine Kunst eine Oase der Ruhe und Reflexion. Salz gelingt es, mit seinen minimalistischen Kompositionen und der gekonnten Anwendung von Material und Technik tiefgründige emotionale und ästhetische Erfahrungen zu schaffen.

CHRISTOPH DAHLHAUSEN - AUCH GRÜNKOHL VERBESSERT DAS SEHEN
Licht, Farbe und Raum sind die Leitplanken meines Schaffens. Insbesondere das Licht, das natürliche und das künstliche wie auch die Interaktion des Lichts mit reflexiven und transluzenten Materialen stehen seit langem im Fokus meines Interesses. Für meine raumgreifenden Lichtinstallationen - Werkgruppe “Stabilizing Light“ - verwende ich spezielle hellblaue Leuchtstoffröhren und LED-Leuchtröhren, deren Blau leicht und flüchtig wirkt und zugleich - ähnlich wie in der Gotik - auf das Geistige verweist, das in die Kunst eingebunden ist. Ich verwende dieses synthetisch wirkende spezielle Blau auch, weil es weitgehend frei von kontextuellen Assoziationen ist.
Licht hat gerade in der Dunkelheit mehr als nur die Funktion der Beleuchtung; es war immer und ist auch ein Verweis auf das Immaterielle. Darum interessiert mich nicht das Illuminieren von Gebäuden oder Flächen, sondern mehr das Licht als Licht, als eigenständige Kraft, die auf sich selbst verweist. Diese Bedeutung des Lichts wurde in der jüngsten Vergangenheit deutlicher durch die Stromeinsparungsbedingte Reduktion der Abendbeleuchtungen.
Meine Gerüst-Licht-Installationen geben vor, eine funktionale Struktur zu sein, beschäftigten sich aber hauptsächlich ästhetisch mit Raum, Rhythmus, Licht und Farbe. Der Rhythmus der Leuchtstäbe kontrastiert mit dem Rhythmus des Gerüsts. Obwohl die Installationen im Raum dreidimensional orientiert und wahrnehmbar sind, geht es mir weniger um den skulpturalen Aspekt weniger als um das Zeichnerische und Malerische. Des Weiteren behandele ich Fragen nach der Dekonstruktion des Raumes sowie der Interaktion von Materiellem, auch dem Licht, mit dem ihn um-gebenden Raum. Dies gilt für den umbauten Innenraum wie auch den Außenraum.
Die Gerüst-Lichtinstallation entwickele ich fast immer ortsbezogen. Diese Ortsbezogenheit erstreckt sich oft auf den architekturalen Kontext, aber auch immer wieder auf den historischen. Im Raum kontrastiert die Struktur der Installation die Struktur des Raumes. Ich dekonstruiere ihn in gewisser Hinsicht. Zugleich werden durch den Abstrahlungseffekt der Leuchten einzelne Bereich des Raumes akzentuiert und besonders wahrnehmbar.
Manche Leuchten spiegeln sich in Fenstern und werden hierdurch virtuell in den Außenraum hinausgetragen. Es kommt zu einer Überlagerung der gespiegelten Leuchten und dem Blick nach draußen, in die Natur.
Gerade diese Verbindung zwischen dem Innen- und dem Außenraum reizt mich sehr.
Oft verstärke ich die Verbindung noch der Installationselemente im Innenraum mit korrespondierenden Elementen im Außenraum, die quasi wie ein „Antwort“ im Außen wirken, so als ginge die Installation von der Wand ungehindert im Außenraum weiter.
Die Verwendung von Spiegeln oder spiegelnden Flächen stellt eine weitere Möglichkeit dar, den Blick umzulenken, vom Innen zur Welt draußen und vice versa.
Christoph Dahlhausen - zu meinen Lichtinstallationen
HUBERT DOBLER ”RABBIT”
Meine Arbeit lokalisiert Abstraktion an der Schnittstelle zwischen Technologie und Kunst. Sie zeichnet das Verhalten von Geräten wie Handwerkzeugen, Kettensägen, Betonmischern und Motorrädern auf, die hier jenseits ihrer üblichen Verwendungen existieren dürfen. Mit Gebrüll, Tosen und Krachen erzeugen meine Maschinen chaotische Spuren, Lärm, Rauch und Abgase.
Sie werden außerhalb ihres üblichen Kontextes in scheinbar nutzlose Gegenstände verwandelt.
Die Arbeit unterstreicht die Kraft und Energie alltäglicher Technologie und untersucht die Emotionen, die beim Betrachter evoziert werden, während die Maschinen sich selbst überlassen operieren.
Hubert Dobler
Quelle: OPEN SOURCE GALLERY, New York

Bildstein | Glatz, 21fun
Das Künstlerduo Bildstein | Glatz hat in den letzten zwei Dekaden echt abgerissen! Ihre Monumentalwerke im öffentlichen Raum haben die Kunstszene international aufgemischt und jetzt wollen sie uns mit ihrem neuesten Shizzle wegblasen. Unter dem Titel Bildstein | Glatz, 21fun zeigen sie ihre neuesten Werke und das zu einer Zeit, wo Kunst und Kultur besonders im Stress sind. ‚Highest level shit‘ vom Feinsten. Also komm‘ vorbei, check‘ die Vielseitigkeit und die künstlerische Power von Bildstein | Glatz! (chatGPT prompt: kannst du einen kurzen hippen Text schreiben?)

Espace Lumière Réflexion
Gezeigt werden repräsentative und raumgreifende Lichtinstallationen sowie Malerei der österreichischen Künstlerin Miriam Prantl.
Hochpolierte Spiegelstahl-Skulpturen des deutschen Bildhauers Stefan Faas vervollständigen sowohl im Innen- wie im Aussenbereich der Fondation Vasarely in Aix-en-Provence diese einzigartige Ausstellung.
Organisiert durch Galerie am Lindenplatz in Kooperation mit der Fondation Vasarely
Kuratiert von Leon Boch und Regina M. Fischer


Doris Piwonka „ Der Grund ist das Unglück der Figur ”
Doris Piwonka
„Der Grund ist das Unglück der Figur“
In ihrer ersten Einzelausstellung in der c.art Galerie zeigt Doris Piwonka Malereien und Arbeiten auf Papier aus den letzten Jahren.
Die Bilder tragen im Titel die Zahl der Reihenfolge ihrer Entstehung im jeweiligen Monat und Jahr. Daraus läßt sich die zeitliche Abfolge des Arbeitsprozesses der Künstlerin ablesen. Die meisten ihrer Bilder entstehen nämlich gemeinsam und innerhalb einer zusammenhängenden Zeitspanne. Zwischen dem Auf- und Abtragen von Farbe auf Baumwolle, dem Nebeneinander- und Übermalen von Schichten, dem Sehen und Übersehen von malerischen Strategien bewegt sich die Malerin scheinbar mühelos im Feld der ungegenständlichen Malerei. „Dort war ich noch nicht“ ist Ausdruck einer verbliebenen Neugier auf das, worauf man noch stoßen könnte, und was sich noch zeigen könnte - das Bild im Bild, die Figur im Grund und der Grund über der Figur.
Doris Piwonka zeigt in der Ausstellung eine Auswahl an Malereien, die nicht zufällig nebeneinander, zu- und miteinander präsentiert werden. Sie führt den Betrachter ein Stück weit zu ihrem eigenen Blick auf ihre Arbeit. Der Ausstellungsraum wird durch zwei Stellwände getrennt, die als Stauräume für weitere Bilder fungieren - eine Situation wie sie auch im Atelier der Künstlerin zu finden ist. So wird gedanklich offen gehalten und suggeriert, dass die Ausstellung auch ganz anders aussehen könnte, nichts endgültig oder schon gar nicht fertig ist - könnte der Blick doch noch etwas Neues finden, bliebe er lange genug am Ort. Papierarbeiten wie Aquarelle und Collagen als Neben- oder Vorarbeiten der Malereien sind im Eingangsbereich der Galerie gehängt und mischen sich unter die Bilder im Hauptraum. Auch hier gibt es zeitlich lesbare Zusammenhänge. Die Aquarelle erscheinen als leichte malerische Notate. Die Collagen mit Klebeband auf Papier oder Karton greifen Materialreste auf, die als Hilfsmittel ihrer Malereien fungiert haben und getrocknet eine zeitlang auf Sammelkartons, Tischplatten oder Wänden geklebt, überdauert haben und nun als Elemente und Fragmente für neue Kompositionen eingesetzt wurden. Die Klebebänder sind nicht nur Reste ihrer Malerei, sondern finden sich auch in gemalter Form in ihren Bildern wieder. Sie sind vor allem aber Zeugen eines Prozesses, der, wann immer er stattfindet, sich auf ein Ziel konzentriert - das Glück, alle Elemente der Malerei in Schwebe und in Beziehung zueinander zu halten: Grund, Figur und Bild im Bild. „Der Betrachter sieht sich hier schließlich selbst beim Sehen zu und beim Beobachten, was ab welchem Zeitpunkt vom peripheren Geschehen zum ästhetischen Ereignis avanciert – und vice versa. Die Verführung zum Piktoralen geschieht durch einfachste Mittel. Gerade die subtile Art des Umwertens und Umdeutens verleiht Piwonkas Arbeiten die Kraft, den Betrachter auf sanfte Weise dazu zu bringen, das eigene Sehen in den Blick zu nehmen und zu reflektieren. Ihre Arbeit verweist den Betrachter auf die schöpferische Kraft des eigenen Sehens, sie macht Sehen in seiner phänomenologischen Dimension als erkennendes und zugleich gestaltendes Instrument erfahrbar.“ (aus: David Komary - „Self Similarity“, in: „Position“ - Galerie Stadtpark, Schlebrügge.Editor, Wien 2020)


„ tetatet ” - Gebrüder Garnitschnig
Bernhard und Mathias Garnitschnig zeigen Werke, welche durch eine künstlerische Auseinandersetzung mit organischen Formen entstanden sind. Auf Gebäuden entdeckten sie fossile Spuren von Lebensformen, die das Erscheinungsbild unserer Welt mitgestalten.

NEW IN vol. 3
Zum Jahresende präsentieren wir in einer Gruppenausstellung einen Überblick über aktuelle Werke unserer Künstler*innen.


METAMORPH-DIARY + PHASETRACE
Am Freitag, ab 18.00, liest Hans Platzgumer Passagen aus seinem neuen Roman „Bogners Abgang”!


” NEW IN vol.3 ”
Zur Weihnachtsausstellung ” NEW IN vol.3 ” mit Werken von KünstlerInnen aus unserem Programm und Arbeiten von Neuzugängen aus dem Jahre 2020, sind Sie und Ihre Freunde sehr herzlich eingeladen.
Wir freuen uns, Sie nach dem Ende des Lockdowns, während unserer Öffnungszeiten, bis Samstag, den 30. Jänner 2021 in der Galerie begrüßen zu dürfen.
Mit Ihrem Besuch wertschätzen Sie das Schaffen der KünstlerInnen.
Liebe Kunstfreunde, mit dieser Einladung bedanken wir uns für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen in unsere Arbeit und wir wünschen Ihnen für das neue Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg.
Belinda und Johannes Boch

Jus Juchtmans ” Through your eyes only ”
und ausgewählten Skulpturen / Objekten von Liddy Scheffknecht und Markus Hofer


Gerold Tagwerker mondrian_revisited
In seiner aktuellen Ausstellung „mondrian_revisited“ in der c.art Galerie zeigt Gerold Tagwerker Arbeiten, die auf die geometrischen Bildfindungen Piet Mondrians referieren.
Bereits in den Jahren 2003 bis 2006 hat Gerold Tagwerker kleinformatige Werke Piet Mondrians aus den späten 1920-er und frühen 1930-er Jahren in reflektierende Spiegelobjekte verwandelt. Dabei hat Tagwerker die klare und einfache Flächenteilung verschiedener Werke Mondrians vermessen und sie im Format eins zu eins in silberne und farbige Spiegelflächen übersetzt und als „mondrian.mirrors“ präsentiert.
In den letzten Jahren hat Tagwerker die Arbeit an dieser Werkreihe wieder aufgenommen und sich auf größere und mittelformatige Bilder Mondrians aus der zweiten Hälfte der 1930-er Jahre konzentriert, die in ihren Strukturen dichter und komplexer erscheinen.
Diese „mondrian.mirrors“ sind nun in seiner Ausstellung neben einer neuen Werkreihe der „mondrian.grids“ zu sehen, bei denen Tagwerker die ersten geometrischen Kompositionen Mondrians aus den Jahren 1918 bis 1925 als lineare, rasterhafte Bildteilungen wiederum eins zu eins aufnimmt, sie von deren Farbflächen befreit und als offene Raster umformuliert, um sie als Gitterstrukturen aus rohem Stahl auszuführen.
Beide Werkreihen versteht Tagwerker mehr als Interpretationen denn als Zitate einer uns bekannten klassisch modernen Bildsprache, die nicht nur über die Kunstgeschichte tradiert wurde, sondern sich auch als gestalterisches Prinzip im Grafikdesign, der Werbung und der Modewelt der 1950-er bis in die 1980-er Jahre manifestierte.
Anders als in diesen Adaptionen und Variationen des Mondrian´schen Bildkanons, bei denen es offensichtlich darum ging, eine Idee von Modernität oder Avantgarde zu suggerieren, übernimmt Tagwerker die formalen Ebenen der Bildkompositionen Mondrians als Grundlage und Partitur für seine Interprationen, transferiert sie in Material und Erscheinung, um sie so verwandelt bild- und objekthaft neu zu präsentieren.


Bildstein | Glatz, World Tour
Bevor es nächste Woche, im extra mit Brandsticker aufgepimpten LandRover Tourmobil - schon weitergeht zur Kunstmesse Parallel Vienna, geben uns Matthias Bildstein und Philippe Glatz die Möglichkeit, einen Blick in Ihre spektakuläre Welt aus Rekorden, Raketenautos, Rampen, Loops, Rennbahnen, Minigolfpark und hier in der Ausstellung vor allem Malerei zu werfen!
Das österreichisch-schweizerische Künstlerduo Bildstein|Glatz arbeitet gemeinsam seit 2003. Kennengelernt haben sie sich bei einem Grafitti-Event.
Wie in den 60er Jahren die Pop Art, von der Werbung, als Ikone des Konsums und der Massenkultur fasziniert war, nutzen auch Bildstein|Glatz die Codes der Werbung in Ihrer Arbeit. Sie entstammen einer Künstlergeneration, in der sich künstlerische Sparten wie Malerei, Skulptur oder Fotografie ganz selbstverständlich, mit Populärkultur, Event- und Vermarktungsstrategien verbunden haben. Sie tauchen ein in die anonyme Welt der Street art- und Graffiti Szene, bewegen sich in der Fun- und Extremsportgemeinschaft und verbinden Kunst mit Alltag und Arbeit mit Spiel und Imagination. Getrieben vom unbändigen Willen, ihren Utopien Realität werden zu lassen, gehen Bildstein|Glatz gemeinsam mit Ihrem Team an Mitarbeitern an ihre finanziellen und körperlichen Grenzen. Die grosse räumliche Distanz, Matthias BildStein lebt in Wien und Philippe Glatz in Kreuzlingen, wird durch viel telefonieren und internet überwunden. Greifbare Objekte entstehen je nachdem direkt vor Ort oder im Atelier. Eines der jüngsten Objekte - ein 15 meter hoher Doppelloop - steht derzeit auf der Wiese vor dem Kunstmuseum Thurgau; ebendort ging gerade die Ausstellung „ NR. 1 „ zu Ende.
Begleitend zur Ausstellung erschien im Verlag für moderner Kunst, ein sehr schönes und umfangreiches Buch mit Texten in 2 Sprachen sowie einem Interview, es liegt unten auf und kann erworben werden.
Seit 2017 kann in Wien, vor dem Museumsquartier, auf spektakulär klingenden, in Bronze gegossenen Hindernissen von Bildstein|Glatz entwickelten und so noch nie gesehenen, Rampen und Loops und Glides Minigolf gespielt werden.



NEW IN
Gezeigt werden neue Positionen von Künstlern aus unserem Programm bzw. von Künstlern, die zum 1 x in der Galerie präsentiert werden, wie z.B.: Schriftobjekte des deutschen Künstlers BABAK SAED, Fotografien von Performance Art New York by PHILIPP HAEMMERLE,photo: JUSTINE PARSONS / ALEXEI HAY, Skulpturen von HERBERT ALBRECHT, Werke von HUBERT DOBLER, Lichtobjekte von STEFAN KAINBACHER/ HERMES RASHEED, neue Arbeiten von TY WALTINGER und ausgewählte Designklassiker von HARRY BERTOIA, GIO PONTI, ALDO VAN DEN NIEUWELAAR, CHARLOTTE PERRIAND, PAUL LEIDERSDORFF und ALVAR AALTO.




Fibonacci - Experiment
Es beginnt alles mit einer Idee. Vielleicht willst du ein Unternehmen gründen. Vielleicht möchtest du ein Hobby in etwas Größeres verwandeln. Oder vielleicht hast du ein kreatives Projekt, das du mit der Welt teilen möchtest. Was auch immer es ist – die Art und Weise, wie du deine Geschichte online vermittelst, kann einen gewaltigen Unterschied ausmachen.


WOTRUBA - und danach
Es beginnt alles mit einer Idee. Vielleicht willst du ein Unternehmen gründen. Vielleicht möchtest du ein Hobby in etwas Größeres verwandeln. Oder vielleicht hast du ein kreatives Projekt, das du mit der Welt teilen möchtest. Was auch immer es ist – die Art und Weise, wie du deine Geschichte online vermittelst, kann einen gewaltigen Unterschied ausmachen.

Gerold Tagwerker_mirror.zeroXV
Gerold Tagwerker (*1965), der zu den bedeutendsten Plastikern der österreichischen Gegenwartskunst gehört, arbeitet u.a. mit Holz, Metall, Licht, Spiegeln und Fotografie. Er führt die Tradition der konstruktiven Kunst mit einer existentiellen bzw. narrativen Aufladung fort. Der geometrische Raster bildet in den Arbeiten Tagwerkes eine immer wiederkehrende Figur und den wesentlichen formalen wie auch inhaltlichen Bezugspunkt. Dabei bezieht sich der Künstler auf architektonische und ästhetische Strukturen, aber auch auf gesellschaftliche und politische Muster.